Abschlussfest für das Sternendorf 2025 im Wald gefeiert
Am Samstag feierte der Verein Mitenand in Rümlang (MIR) mit einem gut besuchten Anlass im Wald das beliebte Projekt Sternendorf, das auch im Jahr 2025 grosses Interesse weckte.
Gesellige Stimmung bei der Huebenhütte im Wald. Bild: Sabrina Abate Detmar
Am Samstag feierte der Verein Mitenand in Rümlang (MIR) mit einem gut besuchten Anlass im Wald das beliebte Projekt Sternendorf, das auch im Jahr 2025 grosses Interesse weckte.
Rümlang. Der Duft von Lagerfeuern und der Anblick der Huebenhütte im Wald erfreuten die Besucher bei ihrer Ankunft am Festort. Es wurde im Freien grilliert und Punsch und Glühwein getrunken, um den erfolgreichen Abschluss des Projekts Sternendorf 2025 in geselligen Runden zu feiern. Es kamen auch viele Kinder in Begleitung ihrer Eltern, die ihre Neugier und Spielfreude auf dem winterlichen Festgelände – es lag stellenweise noch Schnee – ausleben konnten. An dem Tag sah man auch Reiter, die gemütlich mit ihren Pferden an der Huebenhütte vorbeiritten. «Dieses Fest am Lagerfeuer im heimischen Wald ist ein schöner Abschluss für das Projekt Sternendorf 2025, bei dem über 2000 bemalte Sterne aus Holz zahlreiche Gärten, Häuser und Wohnungen im Dorf schmückten», erzählte Michelle Mathys von Mitenand in Rümlang, dem Verein, der im Jubiläumsjahr 2024 gegründet wurde und im Rahmen von «1100 Jahre Rümlang» das Projekt «Sternendorf – 1100 Sterne für Rümlang» ins Leben rief.
Bereits im Jahr 2024 war das Interesse am Projekt Sternendorf, bei dem der Verein die Bevölkerung zur Herstellung der Sterne in der Holzwerkstatt der Schule Worbiger aufgerufen hatte, so gross, dass nach den ersten 1100 handwerklich produzierten Sternen noch einige Hundert Stücke vor der Adventszeit angefertigt wurden, wovon die letzten Exemplare bereits auf dem Martini-Markt im November ausverkauft waren. Im Jubiläumsjahr wurden vorwiegend Weiss oder Rot – wie die Farben im Rümlanger Wappen – für die Bemalung der vielen Sterne in unterschiedlichen Grössen gewählt, die auch in der Variante «Natur» (mit durchsichtigem Lasuranstrich) angeboten wurden. Ein spezielles Highlight war ein Stern, den Adrian Graf aus Rümlang – Künstlername «Adirocks» – mit dem Motiv von Händen, deren Finger sich in der Mitte des Sterns treffen, bemalte und dem neu gegründeten Verein zur Versteigerung schenkte. «Auch im Jahr 2025 habe ich mich beim Projekt Sternendorf engagiert, diesmal mit drei Sternen, die ich mit drei unterschiedlichen Darstellungen des Einhorns – das Fabeltier im Rümlanger Wappen – bemalt habe. Zwei davon wurden auf dem Martini-Markt verkauft und der dritte in einer Verlosung versteigert», erzählte Adrian Graf, der den entspannten Anlass bei der Huebenhütte mit Familie und Freunden genoss. Im Herbst 2025 wurden dank dem Einsatz von Freiwilligen 500 neue Sterne, diesmal auch in silberner Farbe, hergestellt: «Helferinnen und Helfer im Alter zwischen drei und 80 Jahren haben sich an den verschiedenen Arbeitsschritten ehrenamtlich beteiligt – vom Zusägen, Schleifen und Bemalen der Sterne bis zum Sammeln von Holzruten im Wald, auf denen Sterne für das Einstecken in Gärten oder in Töpfen befestigt wurden», berichtete Michelle Mathys. «Bei einigen Sternen wurde nur ein kleines Loch für das Aufhängen gebohrt. Auf allen ist einseitig die Schrift 'Sternendorf – 1100 Sterne für Rümlang' zu lesen», sagte Paula Cerny, die seit letztem Jahr im ehrenamtlichen Vorstand des Vereins
mitwirkt.
Dank dem Verkaufserlös unterstützt das Projekt «Sternendorf» jedes Jahr weitere dorfumspannende Aktivitäten für Gross und/oder Klein, wie beispielweise Sport-Anlässe, Kreativ-Ateliers, Spielabende und das Abschlussfest am letzten Samstag, bei dem die Verpflegung offeriert wurde. Dies ganz im Sinne des Vereinsmottos «Mitenand in Rümlang». «Wir legen Wert darauf, verschiedene Altersgruppen mit unseren Anlässen anzusprechen und dabei spannende Aktivitäten, soziale Kontakte und viel Freude am geselligen Beisammensein zu fördern», sagte Vereinspräsidentin Astrid Muff. Am Samstag wurden kleine Zettel mit Wünschen, die leider nicht erfüllt werden konnten, an Kinder gegeben, die sie in einer Feuerschale verbrannten. «Diese Geste» – erklärt Astrid Muff – «hat eine symbolische Bedeutung: Sie soll ermöglichen, unerfüllte Wünsche bewusst loszulassen und Raum für Reflexion, Hoffnung und neue Perspektiven zu schaffen». Neue Wünsche können ab jetzt auf der Wunschwand von Mitenand in Rümlang im Begegnungszentrum 90i beim Eingang hinterlassen werden.
Sabrina Abate Detmar
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