Rümlanger genossen den Nationalfeiertag in vollen Zügen
Die 1.-August-Feier in Rümlang, welche in und um die Heuelhalle stattfand, war sehr gut besucht. Die Festrede und gemütliches Beisammensein prägten den Anlass.
Die 1.-August-Feier in und um die Heuelhalle war sehr gut besucht. Bild: Martin Allemann
Die 1.-August-Feier in Rümlang, welche in und um die Heuelhalle stattfand, war sehr gut besucht. Die Festrede und gemütliches Beisammensein prägten den Anlass.
Rümlang. Die Festtische standen vor und in der Sporthalle Heuel bereit. Und auch der Grill, das Café-Velo und der Weinstand waren gerüstet – die 1.-August-Feier konnte beginnen.
Diese liessen sich viele Rümlangerinnen und Rümlanger trotz Sommerferien und hohen Temperaturen nicht entgehen und folgten gerne der Einladung zu einem gemütlichen Abend.
Gemeindepräsident Thomas Huber begrüsste die Bevölkerung Rümlangs und den Gastredner Andri Silberschmidt. Rümlang sei ein besonderer Ort, meinte dieser. «Man hört die Welt abheben und weiss trotzdem, wo man zu Hause ist». Weltoffen, aber den eigenen Charakter bewahrend. Die Verbindung aus Offenheit und Verwurzelung sei auch eine Stärke der Schweiz. «Eine Schweiz, die nicht stark ist, weil man sich ständig einig ist, sondern weil wir gelernt haben zu streiten, ohne uns zu zerstreiten. Unterschiedliche Sprache, Lebensentwürfe, politische Überzeugung, gewinnen und verlieren. Am Ende trifft man sich am Montag am Arbeitsplatz, im Zug oder bei der Kaffeemaschine. Das töne unspektakulär, sei aber eine grosse, demokratische Leistung.»
Nach der Ansprache leerte sich die Halle ziemlich schnell. Die Rümlangerinnen und Rümlanger zog es trotz der Hitze vor die Halle. Einige packten selber an, Festtische und -bänke nach draussen zu tragen. Dort standen rundum verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten bereit, um mit Freunden, Bekannten oder der Familie den Ehrentag der Schweiz zu geniessen, wobei natürlich das gemeinsame Singen der Nationalhymne nicht fehlen durfte.
Höhenfeuer und Feuerwerk fielen zwar der aktuellen Trockenheit zum Opfer. Der Lampionumzug durfte aber stattfinden und so strahlten die Kinder mit ihren Lichtern um die Wette.
Martin Allemann
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